AGB
1. Geltungsbereich
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen
Werbeagentur Tobias Festbaum, Schmiedstraße 22, 4591 Molln, (im Folgenden „Auftragnehmer“),
und ihren Kunden (im Folgenden „Auftraggeber“),
die Dienstleistungen im Bereich Beratung, Konzeption, Einrichtung und Betreuung von Shopify-Shops sowie damit zusammenhängenden Leistungen zum Gegenstand haben.
1.2. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsgegenstand
2.1. Der Auftragnehmer erbringt Dienstleistungen im Bereich der Erstellung, Einrichtung und Optimierung von Shopify-Shops, darunter insbesondere:
Beratung und Konzeption
technische Einrichtung und Konfiguration
Design- und Layout-Anpassungen im Rahmen der gewählten Themes
Produktanlage und Inhaltspflege
Unterstützung bei der Integration von Drittanbieter-Tools (z.B. E-Mail-Marketing-Tools, Apps)
Schulung und Beratung im Umgang mit Shopify
2.2. Art und Umfang der konkreten Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, dem schriftlich oder mündlich bestätigten Angebot bzw. der Projektvereinbarung.
3. Angebot und Vertragsschluss
3.1. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich gekennzeichnet sind.
3.2. Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber ein Angebot der Auftragnehmerin schriftlich (auch per E-Mail) bestätigt oder wenn die Auftragnehmerin mit der Ausführung der Leistung beginnt und der Auftraggeber dem nicht widerspricht.
4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
4.1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Durchführung des Auftrags erforderlichen Informationen, Inhalte und Unterlagen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Dazu zählen insbesondere:
Zugangsdaten (z.B. zu Shopify, Hosting, E-Mail-Tools, ggf. bestehenden Systemen)
Inhalte wie Logos, Bilder, Texte, Produktinformationen
Angaben zu rechtlich relevanten Inhalten (z.B. Unternehmensdaten, Preise, Versandbedingungen, steuerliche Rahmenbedingungen)
4.2. Verzögert sich die Leistungserbringung aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung des Auftraggebers, ist die Auftragnehmerin für daraus entstehende Terminverschiebungen oder Mehraufwand nicht verantwortlich.
4.3. Der Auftraggeber ist für die rechtliche Zulässigkeit seiner Inhalte (z.B. Produktbeschreibungen, Bilder, Preise, rechtliche Pflichtangaben) selbst verantwortlich. Die Auftragnehmerin schuldet keine Rechtsberatung.
5. Leistungsumfang, Änderungen und Zusatzleistungen
5.1. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung.
5.2. Änderungswünsche des Auftraggebers nach Auftragserteilung können – soweit technisch und organisatorisch möglich – berücksichtigt werden. Dies kann zu Terminverschiebungen und/oder zusätzlichem Aufwand führen.
5.3. Zusätzliche Leistungen, die nicht im ursprünglichen Leistungsumfang enthalten sind, werden gesondert nach dem vereinbarten oder üblichen Stundensatz abgerechnet.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
6.1. Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten die im Angebot genannten Preise. Alle Preise verstehen sich zzgl. der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer (sofern umsatzsteuerpflichtig).
6.2. Die Vergütung kann je nach Vereinbarung als
Pauschalhonorar
kombinierter Festpreis mit Zusatzleistungen nach Aufwand
oder Stundenhonorar
vereinbart werden.
6.3. Soweit nicht anders vereinbart, sind Rechnungen binnen 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
6.4. Bei größeren Projekten kann der Auftragnehmer angemessene Abschlagszahlungen verlangen (z.B. 30 % bei Auftragserteilung, 40 % bei Zwischenabnahme, 30 % bei Fertigstellung).
6.5. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu verlangen und laufende Arbeiten bis zum Zahlungseingang auszusetzen.
7. Termine, Fristen und Verzögerungen
7.1. Vereinbarte Termine und Fristen sind grundsätzlich unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet wurden.
7.2. Verzögert sich die Leistungserbringung aus Gründen, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z.B. fehlende Mitwirkung des Auftraggebers, höhere Gewalt, technische Probleme bei Drittanbietern), verlängern sich Fristen angemessen.
8. Nutzung von Drittanbietern (z.B. Shopify, Apps, Tools)
8.1. Der Auftragnehmer arbeitet im Rahmen ihrer Leistungen mit Drittanbietern zusammen (z.B. Shopify, App-Anbieter, E-Mail-Marketing-Dienste). Für die Nutzung dieser Dienste gelten die jeweiligen Vertragsbedingungen der Drittanbieter.
8.2. Verträge mit Drittanbietern kommen grundsätzlich direkt zwischen dem Auftraggeber und dem jeweiligen Drittanbieter zustande. Gebühren und Kosten dieser Dienste trägt der Auftraggeber selbst.
8.3. Der Auftragnehmer haftet nicht für Leistungsstörungen, Ausfälle oder Änderungen der Leistungen von Drittanbietern.
9. Urheberrechte und Nutzungsrechte
9.1. Soweit im Rahmen der Leistungserbringung urheberrechtlich relevante Werke entstehen (z.B. Layouts, Designs, Texte), räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber grundsätzlich ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck ein – nach vollständiger Bezahlung der Vergütung.
9.2. Eine weitergehende Nutzung, Bearbeitung oder Weitergabe ist nur nach ausdrücklicher Zustimmung der Auftragnehmerin gestattet, sofern nicht anders vereinbart.
9.3. Vorhandene Rechte Dritter (z.B. bei Themes, Apps, Stockbildern) bleiben unberührt und richten sich nach den Nutzungsbedingungen der jeweiligen Anbieter.
10. Gewährleistung
10.1. Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der branchenüblichen Sorgfalt. Sie schuldet jedoch kein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis (z.B. bestimmte Umsätze, Rankings, Conversion-Raten).
10.2. Der Auftraggeber hat die erbrachten Leistungen unverzüglich zu prüfen und etwaige Mängel innerhalb einer angemessenen Frist schriftlich anzuzeigen.
10.3. Bei berechtigten Mängelrügen hat die Auftragnehmerin das Recht zur Nachbesserung. Schlägt diese fehl, kann der Auftraggeber – im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen – Minderung verlangen.
11. Haftung
11.1. Die Haftung des Auftragnehmers ist – soweit gesetzlich zulässig – auf Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit beschränkt.
11.2. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
11.3. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
11.4. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für rechtliche Fehler im vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalt (z.B. AGB, Widerrufsbelehrung, Datenschutzerklärung, Produktkennzeichnung). Der Auftraggeber ist selbst für die rechtliche Prüfung verantwortlich.
12. Datenschutz
12.1. Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich im Einklang mit den geltenden Datenschutzbestimmungen. Details ergeben sich aus der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung.
13. Laufzeit und Kündigung
13.1. Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem jeweiligen Projektvertrag.
13.2. Eine vorzeitige Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiden Parteien vorbehalten. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn
der Auftraggeber mit fälligen Zahlungen erheblich in Verzug ist
der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten trotz Aufforderung nicht nachkommt
das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört ist.
13.3. Im Falle einer vorzeitigen Beendigung sind die bis dahin erbrachten Leistungen sowie bereits angefallener Aufwand zu vergüten.
14. Schlussbestimmungen
14.1. Es gilt das materielle Recht der Republik Österreich unter Ausschluss der Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts.
14.2. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit zulässig – der Sitz der Auftragnehmerin.
14.3. Änderungen und Ergänzungen des Vertrages sowie Nebenabreden bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das Abweichen von diesem Schriftformerfordernis.
14.4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
